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Museum Alt-Segeberger Bürgerhaus

Jahrhundertelang diente das Bürgerhaus Segeberger Handwerkern als Wohnhaus. Als es gegen Ende der 1950er Jahre schließlich wegen extremer Baufälligkeit abgerissen werden sollte, wurden alte Überlegungen laut, es zu renovieren und als Museum einzurichten. Nach erheblichen Sanierungsarbeiten mit massiven Eingriffen in den historischen Baubestand (1963/64) präsentierte die Stadt Bad Segeberg das gerettete Alt-Segeberger Bürgerhaus in den nachfolgenden Jahrzehnten als "Heimatmuseum". Mit gespendeten Exponaten sollte das "Wohnen im Wandel der Zeit" - vorgeblich aus den Jahren "1820 bis 1850" - demonstriert werden.

Seit dem sukzessiven Umbau des einstigen "Heimatmuseums" zwischen 2012 und 2015 präsentiert das jetzige "Stadtmuseum" in Trägerschaft der Volkshochschule Bad Segebeg zwei attraktive, völlig neu konzipierte Dauerausstellungen in seinen zahlreichen Kammern, Stuben u. Zimmern:

An der Bau- und Bewohnergeschichte des Fachwerkhauses und an den Wandlungen seiner Stellung innerhalb der Stadt ist nunmehr eine 500-jährige Entwicklung bürgerlicher Wohnkultur - vom Spätmittelalter bis zur beginnenden Moderne - ablesbar.

In einer zweiten Schau wird die 800-jährige Stadtentwicklung Segebergs von einer mittelalterlichen Burgsiedlung am Fuße des Kalkberges mit der riesigen Siegesburg zur modernen Kreisstadt mit seinen Geschäften, Kliniken und Karl-May-Spielen vorgestellt.

Regelmäßige Sonderausstellungen, Vorträge, Führungen und Kultur-Veranstaltungen ergänzen das Angebot.

Das Bürgerhaus als Museums Das Bürgerhaus vor der Renovierung 1963/64